In nur zwei Wochen wird in Hamburg nicht nur die Bürgerschaft, sondern werden auch die Bezirksversammlungen neu gewählt. Seit Ende November werden die Wähler und Wählerinnen unserer Stadt umfassend mit Landesthemen, wie Kita-Gebühren, City-Maut oder Stadtbahn versorgt. Die Bezirkspolitik muss hierbei manchmal zurücktreten.
Der CDU-Ortsverband Hamm kritisiert, dass das Landesthema Wohnungsbau zu wenig konkrete Umsetzungsstrategien enthält. Dabei bietet Hamm erstklassige Wohnlagen an der Bille: innenstadtnah und inmitten attraktiver Grünflächen. Ortsvorsitzender und Kandidat für die Bezirksversammlung Holger Schmidt: “Gerade das Gebiet rund um das Billebecken könnte durch erstklassigen Wohnungsbau als Naherholungsgebiet eine enorme Aufwertung erfahren.” Dabei stehe die Billerhuder Insel insgesamt als Grünfläche nicht zur Disposition. Das sei jedoch kein Widerspruch zu einer begrenzten Wohnbebauung am Wasser.
Christoph de Vries, Kandidat für die Bürgerschaft, hat sich als Bezirksabgeordneter bereits intensiv für innenstadtnahen Wohnungsbau im Süden Hamms engagiert. Er wird auch weiterhin das B-Plan-Verfahren Hamm-Süd 7 zwischen Alemannenweg und Eiffestraße verfolgen. Beispiele für qualitätsvollen Wohnungsbau in Hamm lassen sich in der Wendenstraße, im Perthesweg sowie am Sievekingdamm finden. Dazu Christoph de Vries: “Wer bezahlbaren Wohnungen in innenstadtnaher Lage Vorfahrt geben will, der muss auch dazu stehen, wenn es konkret wird und nicht, wie die SPD, zu Gunsten anderer Interessen die Vorhaben blockieren.”
Hamm bietet nach Auffassung der CDU eine ausgewogene Mischung von Grünflächen und Wohnungsbau. Dem Hammer Park kommt eine besondere Bedeutung zu. Anders als manch ein landschaftsplanerisch angelegter Park besteht hier eine besondere Bindung der Stadtteilbewohner zu ihrem Park. Für die Neugestaltung des Hammer Parks muss immer der Bürgerwille ausschlaggebend sein. Die CDU hat vor dem Einsatz der verfügbaren 430.000,- Euro eine Bürgeranhörung durchgesetzt, damit die knappen Mittel am Ende nicht für Prestigemaßnahmen wie ein Beachvolleyballfeld verschwendet werden.
Dass der Bürgerwille ausschlaggebend für das Handeln der Bezirkspolitiker ist, klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Sonst würde es heute das Großbordell in der Süderstraße nicht geben. Christoph de Vries dazu: “Ein solches Etablissement angrenzend an ein Wohngebiet hätte es bei einer CDU-geführten Bezirksverwaltung nicht gegeben. Dass eine Genehmigung durch die Verwaltung erteilt wurde, ohne dass der Bezirksamtsleiter hiervon Kenntnis hatte, ist schon ein starkes Stück.”
Für den CDU-Ortsverband gehört zu dem harmonischen Verhältnis von Grünflächen und Wohnflächen eine sinnvolle Verkehrsführung, die vor allem Rücksicht auf die Anwohner nimmt. Ein ruhiger Verkehrsfluss ist durch die Einrichtung von Kreisverkehren gewährleistet. Die CDU hat den ersten Kreisel in Hamm-Nord am Hammer Steindamm/Carl-Petersen-Straße auf den Weg gebracht, wodurch die gesamte städtebauliche Situation vor Ort verbessert wurde.
“Als langjähriges Mitglied im Bauausschuss halte ich Visionen nur so lange aufrecht, wie sie auch realistisch sind”, so Holger Schmidt. “Deshalb nehmen wir uns immer so viel vor, wie wir auch umsetzen können.” Es sei jetzt an den Wählern, der Bezirkspolitik für die Bürger ihre Stimme zu geben.
Pressemeldung vom 07.02.2011 als PDF-Datei zum Download (193 KB) 